Colorado Experiment

02/07 2012 Autor: Alessio

Hallo Allerseits,

Das Colorado Experiment ist schon lange bekannt, und wird immer noch bezweifelt, genau wie auch immer noch bezweifelt wird, dass kurze intensive und seltene Trainings-Einheiten gut und produktiv sein sollen. Wer es ausprobiert hat, weiss wovon ich schreibe.

Nun ja, überspringen wir erst mal diesen Punkt.

Kraftsportler mit einem Gesundheits-Motiv? Gibt es das? Erstens mal ist Krafttraining keine Sportart, den zwischen diesen Zwei Worten, SPORT/GESUNDHEIT, gibt es nicht die geringste Verbindung. Krafttraining ist eine Rüstungs-Methode um sich und sein Skelett zu schützen. Sei es nun für Sport, Armee, oder Alltag, und genau das definiert den eigentlichen Gesundheitsfaktor. Ausnahme sind hier der Kraftdreikampf (Bankdrückern, Kreuzheben, Kniebeugen. Hier wird untereinander gemessen wer mehr Gewicht bewegen kann, was meiner Meinung nach 40% Genetisches potenzial erfordert (Hebelverhältnisse), 20% Kraft und 40% Koordination.

Sonst bleibt Krafttraining, Krafttraining, und ist weder Sport, oder sonst irgendetwas kompliziertes. Es ist schlicht und einfach, und erfordert keine grossen Kenntnisse, wie auch kein spezielles Physisches Ausgangsniveau. Abgesehen von ein paar Physikalischen Gesetzmäßigkeiten, genauer gesagt ist es für jeden Menschen zugänglich.

Was will man vom Krafttraining? Gesundheit? Die bekommt man, sobald man Muskeln aufbaut, und das bitte nicht auf fahrlässige Art und Weise, so dass dann am Schluss das Nutzen/ Schaden Verhältnis nicht mehr stimmt. Also ist hier Individualität gefragt.

Im Colorado Experiment wurde maximales Muskelwachstum angestrebt. Warum nicht? Ist maximale Intensität automatisch mit ungesund verbunden? oder schweres schnelles Atmen, wie kalk-bleiche Gesichter, ist das ungesund? Meiner Meinung nach nicht, diese Biofeedbacks sind nichts anderes als ein Zeichen hochgeleisteter Arbeit des Körpers, und wissen Sie was? Wer auf so eine Intensive Art und weise Trainiert, kann seine Füsse ruhig für eine Woche hochlegen, den wo grosse Intensität herrscht, hat das Volumen/Trainingskadenz nichts verloren. Dies sollte endlich mal in der Welt der Leistungssportler, wie auch des Breitensportlers verstanden werden, am besten bevor man sich noch vollständig ruiniert.

Wer Krafttraining betreibt, sei es aus gesundheitlichen gründen, oder Leistungssteigerung gründen, der oder die Diejenige kommt nicht drumherum intensiv zu trainieren!

Casey Viator musste hart trainieren, weil er und sein Team das Maximum wollten. Man kann aber hart trainieren und trotzdem seine Gesundheit bewahren, insofern man die wichtigsten Trainingsprinzipien kennt.

Den genau diese Härte und Intensität, verdrängen das Schwache in uns.

Thema geschlossen.

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