Zu "Das innere Feuer"...

21/02 2012 Author: Chris

Lieber Behar Panxhaj,

nun, es war zwar nicht Alexander, der sich mit dem Thema der mentalen Trainingsvoraussetzungen, dem "inneren Feuer", beschäftigt hat, sondern ich :-) Aber ich danke trotzdem für den persönlichen Beitrag und die interessanten Gedanken dazu.

Es ist wahr: ein wichtiger Teil des "inneren Feuers" ist sicher intrinsische Motivation - also die Erkenntnis, etwas zu tun, weil eine Einsicht in die Notwendigkeit dazu besteht, sozusagen als Tätigkeit um ihrer selbst willen. Im Gegensatz dazu steht die extrinsische Motivation, wo äußere Faktoren den Antrieb liefern bzw. bestimmen - also letztlich Fremdbestimmung.

Ich kann viele der von Ihnen genannten Erkenntnisse und Erlebnisse gut nachvollziehen, da ich sie in ähnlicher Form selbst erlebt habe. Damals im Alter von 16 Jahren habe ich meine ersten Krafttrainingserfahrungen nahezu als "Urknall" empfunden, als eine "Initialzündung", die meine gesamte bisherige Denkweise sowie Selbstwahrnehmung neu definierte und mein weiteres Leben maßgeblich positiv beeinflusste!

Über die Jahre gewann ich viele wertvolle Einsichten über mich und darüber, wie mein Körper funktioniert. Und auch darüber, dass es Hochs und Tiefs gibt, dass der Körper eben NICHT tagaus tagein wie eine Maschine läuft, sondern auch mal "niedrigere Drehzahlen" braucht oder das "Motoröl" bzw. die "Zündkerzen" ausgetauscht werden müssen.

Beste Grüße, Christian Kreiss (Mitglied im Kieser Training Würzburg)

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