X-Force, negative
21/07 2012
Liebe Blogbesucher,
Die X-Force Maschinen hatte ich auch ausprobiert, an der Fibo 12, als wir in Essen waren. Die Idee dahinter finde ich sensationell, denn es bietet genau die Optimale Belastung, die der Muskel braucht. Jetzt vorerst mal nur in der auf und ab Phase, die Exzenterscheibe ist das andere. Die hatte mich nicht besonders überzeugt.
Erstens: Da ich den Vergleich von den Nautilus Maschinen und Medx, zu den X-Force ziehen konnte, merkte ich dass beim ROM der Weg nicht allzu perfekt angepasst wurde, war zumindest meine Feststellung bei x-Force. Z.Bsp., bei der Quadrizeps Maschine, hatte ich nicht genug Dehnung in der Ausgangsposition, und zu wenig max. Kontraktion. Das empfand ich auch ähnlich bei den übrigen Maschinen. Bei der Nautilus Chrom-Edition, hatte ich bisher die grösste Dehnung in der Ausgangsposition. Bei den heutigen Medx, fällt sie allerding geringer aus. Liegt das evtl. an die Rückenlehnen-Position?
Zweitens: Bei der Führung/Bewegung, hatte ich immer das Gefühl von etwas, bei der positiven Bewegung, geführt/angetrieben zu werden, wie auch bei der negativen, ob das wohl an der Elektronik lag? Das gleiche Empfinden hatte ich auch bei den Luft-Hydraulischen Maschinen. Wie schon gesagt, das ist nur meine persönliche Empfindung zu den Maschinen.
Drittens: Die Ausstattung ist bei manchen Maschinen mager. z.Bsp, bei der X-Force Latisimus only Maschine, dort fehlen die Ellenbogen Polster, was wieder meiner Meinung nach, sehr nötig sind, da die eigentlich direkte Kraftübertragung aus den Ellenbogen kommt.
Im grossen und ganzen, finde ich die X-Force Maschinen gut.
Noch etwas zu den intensivierungs-Methoden.
Warum diese Methoden nicht bei jedem Menschen nicht produktiv sein sollen, kann ich nicht nachvollziehen. Was man jedoch bei solchen Methoden beachten sollte, ist die Regenerationszeit, die verlängert sich drastisch bei Ultimativem Muskelversagen. Ich sehe viele trainierende die am Turm bei jedem Training negative ausführungen, was absolut verkehrt ist.
Bevor man solche Methoden ausführt, sollte man in der Lage sein bis zum absoluten positivem versagen zu trainieren, erreicht man dies nicht, hat man keinen Grund Intensivierungsmethoden auszuführen. Das ist wie mit Kanonen auf Spatzen schiessen.
Führt man eine Intensivierungsmethode aus, dann bis zum absoluten Muskelversagen. Ich habe in den letzten Zehn Jahren, selten jemanden gesehen , der bis ans Muskelversagen geht, geschweige den mit Intensivierungen.
Was ich damit sagen will ist, dass man zuerst sein Potenzial mit "normalem" Training erreichen sollte, bevor man etwas intensivieren will.
Doch sollte Jemand dies erreicht haben, bin ich FEST davon ÜBERZEUGT dass Intesivierungen, wie: Negativ-assestiv, Negativ-only, Negativ im X-Force Style, dramatische Kraft/Muskelzuwächse bringen.
Und dies jenseits von manch einer Vorstellungskraft.
Beste Grüsse Behar
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