Was hilft wirklich bei einem Bandscheibenvorfall?

Bis zu 90% der Bandscheibenoperationen sind überflüssig

Bei einem akuten Bandscheibenvorfall im Bereich der Halswirbelsäule (HWS) oder der Lendenwirbelsäule, hat sich einer der elastischen Gallertkerne zwischen Ihren Wirbeln, die wie ein Gelkissen wirken, nach außen gewölbt und übt dadurch Druck auf die umliegenden Nerven aus. Dadurch werden meist starke Schmerzen verursacht. Oft wird dann den Betroffenen zu einer Operation geraten, die aber bei Bandscheibenvorfällen der Lendenwirbelsäule in bis zu 90% der Fälle überflüssig ist1. Eine Operation an den Bandscheiben ist nur dann unvermeidbar, wenn konservative Therapieformen versagen und sich bestimmte neurologische Ausfallerscheinungen entwickeln.

Gezieltes Krafttraining eignet sich hervorragend zur Vorbeugung und langfristigen Behandlung von Bandscheibenvorfällen. Bei Kieser Training werden die tiefliegenden Muskeln gezielt trainiert, sodass die Muskulatur, welche die Wirbelsäule stützt, stärker wird. Mit der dadurch erreichbaren Kräftigung Ihrer Rückenmuskulatur stabilisieren Sie die gesamte Wirbelsäule und beugen Abnutzungserscheinungen vor. Das Training hält zudem Ihre Wirbelsäule beweglich und die Bandscheiben elastisch, denn das Knorpelgewebe wird nur bei einem stetigen Wechsel von Belastung und Entlastung ausreichend mit Nährstoffen versorgt.

Für nähere Informationen kontaktieren Sie einfach das Studio in Ihrer Nähe. Eine Übersicht finden Sie unter Studios.

 

Quellenangabe:

1Lauerbach, B.: Medical Strengthening Therapy. European Spine J. (2007) 16:1965 2040 S. 1986

Diese Seite teilen: