Den Beckenboden stärken – Kraft aus der Mitte

Der Beckenboden trägt und schützt nicht nur die Beckenorgane, gut trainiert unterstützt er die Schließmuskeln von Blase und Darm, ist Grundlage für sexuelles Erleben und eine klangvolle Stimme.

Die Muskeln des Beckenbodens arbeiten nicht isoliert. Zusammen mit Rücken- und Bauchmuskeln geben sie der Wirbelsäule Stabilität und bilden das Fundament für eine gute Körperhaltung. Gemeinsam mit Bauchmuskeln, Zwerchfell und Atmung helfen sie Rednern und Sängern, ihre Stimme zu stützen und ihr raumfüllenden Klang zu verleihen. Die Beckenbodenmuskulatur stützt Harnblase, Magen und Darm und schützt vor unwillkürlichem Harn- und Stuhlverlust. Auch beim Sex spielt der Beckenboden eine wichtige Rolle: Er unterstützt das sexuelle Empfindungsvermögen und vermindert erektile Dysfunktionen. Der Beckenboden ist synergistisch mit der Bauchmuskulatur, mit der tiefen Gesäßmuskulatur, mit der Oberschenkel- und Rückenmuskulatur verbunden.

Fünf gute Gründe, Ihre Körpermitte zu stärken:

  1. Ein starker Beckenboden sichert die Kontinenz. Auch in Belastungssituationen wie beim Lachen, Niesen, Husten oder bei körperlichen Aktivitäten stützt er den Bauchraum zuverlässig nach unten ab und entlastet die Schließmuskeln.
  2. Der Beckenboden trägt zur Rumpfstabilität und damit zur aufrechten Haltung bei. Er ist synergistisch mit der Bauchmuskulatur, mit Teilen der tiefen Gesäßmuskulatur, mit der Oberschenkel- und Rückenmuskulatur verbunden.
  3. Der Beckenboden wird durch Schwangerschaften und Geburten strapaziert. Krafttraining verbessert die Muskelstruktur vor und nach der Schwangerschaft.
  4. Nach operativen Eingriffen an der Prostata hilft ein Beckenbodentraining, den Harnröhrenschließmuskel wieder besser zu kontrollieren.
  5. Ein gesunder Beckenboden unterstützt das sexuelle Empfindungsvermögen beim Geschlechtsverkehr. Erektile Dysfunktionen können vermindert werden.

Diese vielfältigen, für unsere Gesundheit und Lebensqualität bedeutenden Aufgaben der Beckenbodenmuskulatur werden uns leider meist erst bewusst, wenn Störungen auftreten. Da das Thema nach wie vor tabuisiert wird, werden unwillkürlicher Harnverlust bei körperlicher Anstrengung sowie Störungen von Erektion und Samenerguss aber oft selbst dem Hausarzt verschwiegen.

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