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07.11.2014
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10 Gründe, warum Krafttraining das Leben schöner macht

1. Muskeltraining macht schlau

Forscher der University of Texas[1] haben herausgefunden: Wer regelmäßig Krafttraining macht, verbessert seine Hirnfunktion. Nicht nur durch eine bessere Durchblutung des Gehirns, auch durch das Protein BDNF, das bei jeder Muskelkontraktion ausgeschüttet wird, werden die Nervenzellen zum Wachstum angeregt – die Folge: die geistige Leistungsfähigkeit verbessert sich.

2. Muskelaufbau macht glücklich

Stress lass nach. Dank Krafttraining ist dies auch möglich! Bei jedem Training schütten unsere angespannten Muskeln hormonähnliche Botenstoffe, sogenannte Myokine, aus, die unter anderem die Funktionen unseres Gehirns beeinflussen. Durch Bewegung wird zudem der Säure-Basen-Haushalt ausgeglichen und einer Übersäuerung vorgebeugt. Auch Endorphine, körpereigene Glückshormone, die dank sportlicher Aktivität vermehrt im Blut zirkulieren, sorgen für gute Stimmung.

3. Muskeltraining macht stark

Egal ob beim Sitzen, Stehen, Tragen oder Heben – zum Bewältigen des Alltags benötigt der Körper Kraft. Die erhält er durch seine Muskeln. Dank gezieltem Muskeltraining steht unserem Körper mehr Kraft pro Kilogramm Körpergewicht zur Verfügung. So fällt der Alltag leichter. Wem das noch nicht überzeugend genug ist, der sollte Rückgrat zeigen. Rund 80 % der Deutschen leiden im Laufe ihres Lebens an Rückenschmerzen[2]. Der Grund dafür ist allzu oft eine zu schwache Muskulatur. Gezieltes Krafttraining der tiefliegenden Rückenstrecker hilft, den Rücken zu stärken. Eine Studie der Abteilung für Medizinische Kräftigungstherapie im Kieser Training-Betrieb Würzburg[3] zeigt, dass Bandscheibenoperationen durch Kräftigung des Muskelkorsetts vermieden werden können. So kann ein starker Rücken im Alltag entzücken.

4. Muskeltraining macht schön

Geschmeidig wie eine Katze, grazil wie eine Gazelle, stark und imposant wie ein Löwe – wer möchte das nicht sein. Mit Muskeltraining ist man gar nicht so weit davon entfernt. Die äußere Erscheinung und die Art und Weise, wie man sich bewegt, werden maßgeblich durch den Zustand und die Form der eigenen Muskeln bestimmt. Eine schlaffe äußere Erscheinung ist oftmals untrainierten Muskeln geschuldet. Doch auch für die innere Schönheit ist eine gestärkte Muskulatur unverzichtbar, da das Selbstwertgefühl durch das Training gestärkt wird. Das Arbeiten gegen den Widerstand hilft dabei, gelassener zu werden und eine innere Sicherheit zu entwickeln, die sich positiv auf die zwischenmenschlichen Beziehungen auswirkt.

5. Bewegung macht schlank

Eine starke Muskulatur ist für gesundes Abnehmen genauso wichtig wie die richtige Ernährung. Nur so kommt die Fettverbrennung richtig auf Touren. Unsere Muskeln lassen Fett schmelzen – und zwar nur Fett. Bei jedem Ausdauersport benötigt der Körper Energie. Wird ein Ausdauertraining mit einer Reduktionsdiät kombiniert, greift der Körper auf eine andere Energiequelle als Fett zurück – auf unser Muskelgewebe. Man nimmt an Muskel- und nicht an Fettmasse ab. Muskeltraining wirkt dem entgegen, denn trainierte Muskeln benötigen Energie, die sie aus den Fettreserven generieren. Als größtes Stoffwechselorgan hat unsere trainierte Muskulatur auch in der Ruhephase einen höheren Energieverbrauch als eine untrainierte Muskulatur. Zahlreiche Studien belegen, dass eine aufgebaute und trainierte Muskulatur der effizienteste Weg ist, überschüssiges Körperfett nachhaltig abzubauen[4].

6.Muskeltraining macht jung

Sport hält jung – das weiß jeder Sportler. Subjektiv gesehen fühlt sich jeder, der regelmäßig Sport betreibt, fitter, aktiver und jugendlicher. Eine Studie der Medizinischen Hochschule Hannover[5] hat dies nun auch bestätigt: Das biologische Alter lässt sich durch regelmäßiges Training deutlich senken. Denn Sport regt die Regeneration der Zellen an.

7.Muskeltraining macht Lust

Krafttraining steigert das Lustempfinden bei Mann und Frau. Der Grund dafür ist simpel: Ein kurzes, intensives Training führt zu einer vermehrten Ausschüttung von Testosteron, das für die sexuelle Lust beider Geschlechter verantwortlich ist. Auch eine bessere Durchblutung ist ein entscheidender Faktor, wenn es um das sexuelle Lustempfinden geht. Mediziner konnten nachweisen, dass insbesondere Krafttraining an der Oberschenkelmuskulatur die Durchblutung der Schwellkörper und somit auch die Potenz des Mannes steigert[6]. Zudem fördert ein trainierter Beckenbodenmuskel, auch Liebesmuskeln genannt, das Lustempfinden, beugt Problemen wie Inkontinenz vor und verhilft zu freiem Atmen. Wer noch kein gutes Muskelbewusstsein für dieses Training hat, kann auf spezielle Geräte wie der Beckenbodenmaschine A5 von Kieser Training zurückgreifen. Hier werden die Kontraktionen des Beckenbodenmuskels visualisiert, so dass die richtigen Muskelgruppen gezielt aktiviert werden können.

8. Muskeltraining macht gesund

Gezieltes Muskeltraining schützt nicht nur vor Rücken- und Gelenkschmerzen, sondern auch vor gesundheitlichen Leiden wie Herzproblemen, Diabetes, Osteoporose, Alzheimer oder Depression. Das liegt an der vermehrten Ausschüttung von Myokinen während des Krafttrainings. Die hormonähnlichen Stoffe haben auf den Körper eine heilende Wirkung. Studien haben herausgefunden, dass regelmäßiges Krafttraining die Hirnfunktionen des Menschen verbessern und sich das Risiko, an Alzheimer, Demenz oder Depression zu erkranken, um bis zu 40 % verringern kann[7]. Das Protein BDNF, das bei jeder Muskelkontraktion ausgeschüttet wird, sorgt für ein Wachsen der Nervenzellen. Wird nicht genügend BDNF produziert, steigt das Risiko, an Alzheimer, Depression oder Demenz zu erkranken.

9. Muskeltraining macht stabile Knochen

Unsere Knochensubstanz besteht aus lebendigem Gewebe. Eine starke Durchblutung und eine hohe Stoffwechselaktivität kennzeichnen das Innenleben unserer Knochen. Nicht nur die Muskeln, auch die Knochen gewinnen durch Krafttraining an Festigkeit. Durch das Training an Geräten kontrahieren sich die Muskeln und Zug-, Druck- und Biegekräfte werden auf das Knochengewebe übertragen. Bei intensiver Belastung wird neue Knochensubstanz aufgebaut und werden Mineralstoffe eingelagert. Knochenmasse, Knochendichte und somit auch die Knochenfestigkeit wird vergrößert. Wer also mit starken Knochen durchs Leben gehen will, der sollte gesundheitsorientiertes Krafttraining machen.

10. Muskeltraining macht fitte Füße

Haben Sie sich mal Gedanken gemacht, was Ihre Füße und Beine beim täglichen Laufen leisten? Bewegen wir unsere Füße, arbeiten die Sprunggelenke auf Hochtouren: Sie tragen nicht nur unser Körpergewicht, sondern teilweise das Siebenfache unserer Last. Gestärkte Muskeln an den Sprunggelenken und Unterschenkeln stabilisieren unseren Gang – das Verletzungsrisiko bei Stürzen oder Stolperern wird verringert. Gezieltes Training der Muskeln um Sprunggelenk und Waden- sowie Schienbein, welches unter anderem an speziell dafür entwickelten Geräten bei Kieser Training möglich ist, verhilft zu sicherem Laufen und verbessert das Geleichgewichtsgefühl in entscheidendem Maße.


 

[3] Lauerbach: Medical Strenghtening Therapy. In: European Spine Journal. Volume 16. Number 11. November 2007

[4] Geliebter et al.: Effects of strength or aerobic training on body composition, resting metabolic rate, and peak oxygen consumption in obese dieting subjects. In: The American Journal of Clinical Nutrition 1997; 66: 557-63; Bryner et al.: Effects of resistance vs. aerobic training combined with an 800 calorie liquid diet on lean body mass and resting metabolic rate. In: The American Journal of Clinical Nutrition 1999, 18(2): 115-21. Kraemer et al.: Influence of exercise training on physiological and performance changes with weight loss in men. In: Medicine & Science in Sports & Exercise 1999, 31(9):1320-9.

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