Schlafen Sie gut!

Endlich gut schlafen, davon träumen viele Menschen. Erfahren Sie, wie Krafttraining helfen kann, die Schlafqualität zu fördern.

Im Laufe des letzten Jahrzehnts wurde körperliche Aktivität als ein wesentlicher Faktor für die Verbesserung der Gesundheit empfohlen. Sie hat sich punkto Muskelmasseproduktion, Fettmassereduktion, Prävention für Krankheiten bis hin zur Verbesserung der Schlafqualität als geeignet erwiesen. Genügend Schlaf zu bekommen muss empfohlen werden, da unzureichender Schlaf ein assoziierter Risikofaktor für die Gesundheit darstellt, so z. B. für Übergewicht, Diabetes Typ 2, kardiovaskuläre Krankheiten, Depressionen und Unfälle. 7 bis 8 Stunden Schlaf wurden systematisch mit einem reduzierten Risiko an Morbidität und Mortalität assoziiert. Krafttraining kann helfen, den Schlaf zu verbessern.

Rückenschmerzen oder Muskelverspannungen

Sie rauben vielen Menschen den Schlaf: Rückenbeschwerden und Verspannungen. Durch die Kräftigung der tiefen Rücken- und Nackenstrecker können bis zu 80 Prozent aller chronischen Probleme gebessert werden. Perfekt, wenn Sie mal wieder richtig durchschlafen wollen, statt sich schmerzgeplagt im Bett herumzuwälzen. Hier kann Krafttraining wahre Wunder wirken und so zum erholsamen Schlaf beitragen.

Stress

Wer sich nachts ruhelos in den Kissen wälzt, schleppt häufig beruflichen oder privaten Stress nach Hause. Krafttraining hilft, einen Ausgleich zu schaffen und Stress zu reduzieren. Das zeigt eine Studie mit 500 Teilnehmern, die ein halbes Jahr zweimal wöchentlich bei Kieser Training trainierten. 83 Prozent der Teilnehmer fanden durch das Training einen guten Ausgleich zum Alltag. Und jeder Zweite kam mit Stress besser zurecht.

Depressionen

Menschen mit mentalen Problemen schlafen meist schlecht. Oder umgekehrt: Menschen mit wenig Schlaf bekommen oft mentale Probleme. Man weiß, dass eine niedergedrückte Stimmung und Depressionen im Zusammenhang mit schlechtem Schlaf stehen. Hochintensives Krafttraining ist ein wirksames Antidepressivum, das zeigt u. a. eine Studie mit depressiven Menschen im Alter von 60 plus. So konnte der Schweregrad einer Depression in 61 Prozent der Fälle um die Hälfte reduziert werden. Während Vitalität und Lebensqualität stiegen, verbessert sich die Schlafqualität der Teilnehmer signifikant.

Angstzustände

Auch Angstzustände lassen viele Menschen nicht schlafen. Muss nicht sein, legen Studien nahe. So zeigen Daten, dass sich die Stimmung verbessern und die Spannung verringern lässt. Auch die Angst lässt sich durch Krafttraining reduzieren.

Schlafqualität

Eine beeinträchtigte Schlafqualität und -dauer werden mit Krankheit und Sterblichkeit assoziiert. Studien legen nahe: Dauerhaftes Krafttraining scheint eine effektive Intervention, um alle Aspekte des Schlafes zu verbessern, wobei sich der größte Effekt in Hinblick auf die Schlafqualität zeigt. Dies bestätigt eine eigene Studie aus der Kieser Training-Forschungsabteilung, die von fünf unabhängigen, externen Wissenschaftlern begleitet wurde. Demnach können 30 Prozent der Teilnehmer dank des hochintensiven Krafttrainings besser schlafen. Um die Mechanismen zu verstehen, ist allerdings weitere Forschung notwendig.