Krafttraining

Zehn gute Gründe für Krafttraining

Wachen Sie morgens manchmal auf und stellen sich die Frage: «Muss ich heute ins Training gehen? Was bringt mir das Fitnesstraining überhaupt?» Damit Sie sich diese Frage nicht zu oft stellen müssen, liefern wir Ihnen zehn gute Gründe, warum sich Krafttraining lohnt.

 

Vorteil von Krafttraining

 

Körpermasse

In jungen Jahren liegt der Anteil der Muskelmasse an der gesamten Körpermasse zwischen ca. 30 und 40 Prozent. Jenseits der 50 schwindet er um 0,6 bis 2,0 Prozent pro Jahr. Mit Krafttraining können Sie schnell und wirksam Muskelmasse aufbauen.

Kraft

Der hochintensive Trainingsreiz führt zu neuromuskulären Anpassungen. Einerseits werden die muskulären Ansteuerungsprozesse verbessert. Andererseits produziert der Körper mehr Muskeleiweiß und lagert dieses in die Fasern ein, wodurch diese dicker und länger werden. Der positive Effekt für Alltag und Sport: Sie gewinnen Kraft und steigern Ihre Leistungsfähigkeit.

Stützen & Halten

Es sind Ihre Muskeln, die Ihnen Haltung verleihen! Ein trainiertes Muskelkorsett richtet Sie auf, stabilisiert Wirbelsäule und Gelenke und schützt diese vor Überlastung und Verschleiß. Damit sinkt das Risiko, Beschwerden oder Erkrankungen am Bewegungsapparat zu entwickeln. Dazu zählen z. B. Rückenschmerzen, vorzeitige Verschleißerscheinungen, Blockaden, Bandscheibenvorwölbungen und -vorfälle, Nervenreizungen, Entzündungen oder Arthrose. Übrigens: Durch Krafttraining lassen sich nachweislich zwei von drei Sportverletzungen und die Hälfte aller Überlastungssyndrome vermeiden.

Muskuläre Dysbalancen

Den ganzen Tag am Schreibtisch sitzen und im Sport immer die gleichen Muskeln beanspruchen? Solche einseitigen Belastungen führen auf Dauer zu muskulären Dysbalancen. Das sind Ungleichgewichte im Kräfteverhältnis der Muskeln, die zu Fehlhaltungen und Beschwerden führen können. Kieser Training wirkt hier ausgleichend und korrigierend.

Stoffwechsel

Ihre Muskulatur ist Ihr größtes Stoffwechselorgan, weshalb Krafttraining einen enormen Einfluss auf den Fett-, Zucker- und Eiweißstoffwechsel hat. Es ist eine anerkannte Maßnahme, um Zivilisationskrankheiten wie einen zu hohen Blutzuckerspiegel, Blutfettgehalt oder Bluthochdruck vorzubeugen oder entgegenzuwirken.

Drüse

2007 entdeckten Wissenschaftler, dass der Muskel bei intensiver Aktivität wie eine Drüse funktioniert und hormonähnliche Botenstoffe produziert. Über diese Myokine kommunizieren die Muskeln mit den Organen, z. B. mit Leber, Bauchspeicheldrüse, Knochen und Gehirn und beeinflussen deren Funktion positiv.

Knochen

Schon gewusst? Knochen sind ein lebendiges Organ, das Sie durch Kieser Training gleich mittrainieren: Die mechanische Beanspruchung regt den Knochenstoffwechsel an. Das hilft, einer Osteoporose (Knochenschwund) vorzubeugen. Auch in der Therapie von Osteoporose wird Krafttraining unterstützend eingesetzt.

Gehirn

Starke Muskeln, nichts dahinter? Von wegen! Sind Ihre Muskeln aktiv, steigt die Produktion von BDNF (Brain-derived neurotrophic factor). Dieser Wachstumsfaktor hilft, Nervenzellen und Synapsen im Gehirn vor Degeneration zu schützen, deren Neubildung zu fördern und die Kommunikation der Nervenzellen untereinander zu verbessern.

Herz-Kreislauf

Für ein gesundes Herz-Kreislauf-System ist Krafttraining ebenso unerlässlich: So arbeitet beispielsweise das Herz eines trainierten Menschen bei gleicher Leistung ökonomischer als das eines Untrainierten. Sprich: Sie bleiben länger fit. Außerdem können Sie sich vor Kreislauf-Erkrankungen schützen. Wissenschaftler decken auf: Hochintensives Krafttraining verbessert auch die Ausdauerleistungsfähigkeit.

Psyche

Krafttraining fördert Selbstwahrnehmung, Körper- und Selbstbewusstsein. Es hilft, Stress zu bewältigen und den Schlaf zu verbessern. Selbst gegen Angst und Depressionen kann es punkten.